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Saal 18 – Die Sammlungen der Familie Carli
Die Sammlungen Carli entstanden durch Bemühungen und Nachforschungen, die sich über Jahrzehnte erstreckten und durch die es möglich war, das Olivenbaum-Museum einzurichten. Ursprünglich nur als Kollektion von Öllampen und Öl-Ständern gedacht, wurden sie im Laufe der Zeit erweitert und umfassen nunmehr alle Gegenstände, die mit der Verwendung und der Kultur des Olivenbaums auf irgendeine Weise zusammenhängen. Ölleuchten und Ölmenagen bieten eine eindrucksvolle und faszinierende Übersicht, denn die Sammlungen umfassen das 1. Jahrtausend vor Chr. bis heute, sowie Exponate aus einer Vielzahl von Ländern.

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Öllampen und Ölständer der Sammlungen wurden nach ihrer Herkunft aufgeteilt: Die Antike, der Orient, drei Jahrhunderte Silberschmiedekunst, die tägliche Verwendung. Jede dieser Gruppen wurde zusammengestellt, um die Atmosphäre und den Lebensstil einer vergangenen Welt wieder aufleben zu lassen: Die praktischen römischen Öllämpchen, die kleinen Glasvasen für Parfüm, orientalische Leuchter und vor allem die zahlreichen Ölständer von üppigen Tafelgedecken aus Frankreich, England, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und Italien.
 

Ölständer
Jedes der Ausstellungsstücke ist der Ausdruck einer Welt, deren dekorative Ausstattung und deren Zeitgeschmack es widerspiegelt.
Wir erkennen in diesem Ständer den prunkvollen französischen Stil zu Beginn des 18. Jahrhunderts.
Bei der Betrachtung eines Banketts aus dem 17. Jahrhundert öffnet sich dem Besucher die Welt, in der der Ölständer entstand: Ein kunstvoll dekoriertes Stück aristokratischer Pracht am Hofe Frankreichs, das anschließend in ganz Europa Einzug hielt.

Material: Silber, Kristall
Abmessungen: Höhe 32 - Länge 27 cm
Herstellungstechnik: Guss, Ziselierung, Gravierung, Prägestempel Q.B.
Herkunft: Paris
Datierung: 1819 – 1838
Verwendungszweck: Tafelsilber