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Saal 7 – Italien. Die Olivenbäume Roms
Der Olivenbaum erscheint in Italien zaghaft vor 3500 Jahren, findet aber durch die Schaffenskraft phönizischer Kaufleute, Karthager und über die griechischen Kolonien, vor allem ab dem VII Jahrh. vor Chr. weitere Verbreitung. Etrusker und Italiker kaufen das Öl bei griechischen und phönizischen Kaufleuten und lernen von diesen Völkern die Anbautechnik des Olivenbaums und die Ölgewinnung. Lateinische Autoren, wie Catus und Columella schreiben Abhandlungen über den Anbau von Olivenbäumen und geben Hinweise, wie das beste Öl gewonnen wird.

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Die von den griechischen Siedlern in den italienischen Kolonien mit neuen und ungewöhnlichen Formen und Dekorationen geschaffenen besonderen Vasen sind vor dem Hintergrund antiker Szenen ausgestellt, die ein Fest-Bankett darstellen oder der Körperpflege gewidmet sind.
In den Städten Magna Graecias war das Olivenöl unverzichtbar als Nahrungsmittel, für Kosmetik, Rituale und Beleuchtung.
 

Teller für Fischgerichte
Während des Banketts wurden Servier-Teller, wie dieser ausgestellte, verwendet, die mit naturgetreuen Abbildungen von Fischen und anderen Meerestieren dekoriert wurden. Sie stammen ursprünglich aus Griechenland, waren aber in Italien weit verbreitet und wurden in dessen fast allen südlichen Regionen hergestellt.

Material: Ton
Abmessungen: Durchmesser max. 21,5 – Höhe 8 – Basis 7 cm
Herstellungstechnik: Töpferscheibe, rote Figuren
Herkunft: Griechenland
Datierung: 400 – 300 vor Chr.
Verwendungszweck: Servierteller