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Saal 9 – Öl für die Schönheitspflege
Moderne Forschungsergebnisse heben die Eigenschaften und die aktiven Wirkstoffe des Olivenöls hervor, die den enormen Erfolg und die lange Tradition der Kosmetika auf Ölbasis in den mediterranen Kulturen erklären.
Seit Urzeiten haben die Kosmetika eine Rolle gespielt, die oft schon in den medizinischen Bereich und in religiöse Rituale übergriffen.
Vor dem Spiegel, umgeben von kosmetischem Öl und Gerätschaften, geschaffen, um die Faszination und Perfektion des Körpers zu unterstreichen, haben die Schönheiten der antiken Welt gesessen: Aphrodite, Helena, Kleopatra.

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Abbildungen einer ägyptischen Dame und einer römischen Matrone die ihre Schönheit pflegen, die Herstellung von Kosmetika dank der Arbeit feinfühliger Parfümeure und darüber hinaus eine umfangreiche Sammlung besonders gestalteter Ampullen und kleiner Vasen aus Steingut, Keramik, Glaspaste und geblasenem Glas sind der Beweis für die Bedeutung, welche die Produkte auf Olivenölbasis schon damals hatten. Die antiken Parfümeure hatten Dutzende von aromatischen Ingredentien zur Verfügung, die aus allen damals bekannten Teilen der Welt stammten.
 

Kleine Vase für Kosmetika
Kosmetik-Vasen, die hauptsächlich aus Steingut hergestellt wurden, begleiteten die gesamte Entwicklung der ägyptischen Zivilisation. Religiöse Riten, Körperpflege und das Einbalsamieren der Verstorbenen setzten die Herstellung enormer Mengen von Duftölen und Salben voraus. Allein für das Gesicht des Verstorbenen wurden bis zu zwölf Arten von Aromen und Kosmetika verwendet.

Material: Diorit
Abmessungen: Umfang max. 17,5 – Höhe 3,4 cm
Herstellungstechnik: aus einem Felsblock gehauen
Herkunft: Ägypten
Datierung: Altes Königreich (2650 – 2190 vor Chr.)
Verwendungszweck: Kosmetik-Behälter